Spendenlauf für Ukraine: Grundschüler der Regenbogenschule erlaufen 14.411,87 Euro

 

Eine unglaubliche Spendensumme brachte der Sponsorenlauf an der Lohfeldener Regenbogenschule, der in Kooperation mit dem Förderverein 1-2-3-4 Kids e.V. stattfand, für die Hilfe in der Ukraine ein: die Schülerinnen und Schüler haben am 31. März die Summe von 14.411,87 Euro erlaufen. Mit dieser unglaublichen Spendensumme haben wir nicht gerechnet und bedanken uns bei allen Beteiligten, vor allem bei unseren Schülerinnen und Schülern, die mitgelaufen sind und denjenigen, die angefeuert haben. Die jungen Läuferinnen und Läufer hatten sich im Vorfeld Sponsoren – vor allem aus Reihen der eigenen Familie- gesucht, die für jede Runde, die in Lohfeldens Grüner Mitte erlaufen wurde, einen bestimmten Betrag spenden konnten. Der Ansporn des Wettbewerbs und der Beifall des Publikums ließen die Grundschüler über sich hinauswachsen. Am Ende wurde es „teuer“ für die Sponsoren. Doch Eltern, Großeltern, Freunde und Familie öffneten für diesen guten Zweck gern ihr Portemonnaie. Unterstützt wurde der Spendenlauf von Bürgermeister Uwe Jäger, der das Startsignal für die Vorschulklasse sowie die Jahrgänge 1 und 2 gab und Ilse Eckhardt, ehemalige Schulleiterin und Fördervereinsvorsitzende, die das Startsignal für die Jahrgänge 3 und 4 gab. Neben den motivierten Schülerinnen und Schülern liefen auch Schulleiterin Katja Mühlhausen, Konrektorin Julia Kreß sowie der ehemalige Bürgermeister Michael Reuter, als Pate der Regenbogenschule für das Projekt „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ ihre Runden. Dank einer großzügigen Obstspende des Lohfeldener EDEKA-Marktes konnten sich alle Beteiligten nach dem Lauf ausgiebig stärken. Die Spendensumme kommt nun der Flüchtlingshilfe in der Region zu Gute. So sollen beispielsweise Schulstarterpakete für ukrainische Schülerinnen und Schüler angeschafft werden, die derzeit in der Lohfeldener Flüchtlingsunterkunft untergebracht sind.

Die Idee, den Menschen aus der Ukraine zu helfen, kam direkt aus der Schülerschaft. Gesamtelternbeirat, Förderverein und Lehrerkollegium überlegten dann, welche Aktionen im Rahmen der Corona-Beschränkungen möglich seien und planten den Sponsorenlauf. Und so war es kein Wunder, dass die jungen Läuferinnen und Läufer mit großer Motivation und Feuereifer bei der Sache waren. Dabei hat vor allem das Gemeinschaftsgefühl eine große Rolle gespielt. Zusammen helfen zu können, hat die Kinder zusammengeschweißt und sie als Gemeinschaft dieses tolle Ergebnis erzielen lassen.